Wir bewirtschaften einen kleinen Kräuteracker im windigen Fläming. Auf vier Hektar bei Neu-Rietz bauen wir vorrangig heimische Kräuter an, im ökologischen Landbau und nach den Grundsätzen der regenerativen Landwirtschaft.
Statt zu pflügen lassen wir viele Kräuter als Dauerkulturen über Jahre stehen, damit der Boden durchwurzelt und Humus aufbaut. Unsere Signatur ist der moldawische Drachenkopf: trockenresistent, blaue Blüten, zitroniger Teegeschmack und eine Weide für Insekten.
Geerntet wird mit Sichelmessern und Radhacken, getrocknet schonend per Luft auf dem Hof, und im Herbst und Winter sortieren, rebeln und packen wir alles von Hand. Gegen die Winderosion pflanzen wir Agroforst-Reihen aus Linden, Ulmen, Wildbirnen und Vogelbeeren.
2025 haben wir sogar Olivenbäumchen zwischen die Kulturen gesetzt. Als Kräuterbäuerin können wir keine Heilwirkung versprechen, aber wir stehen für jeden Halm, der bei uns wächst.
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