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Über uns
Im Januar 2011 haben wir den Hof in Alt Tucheband übernommen. Angefangen haben wir mit zwei Ziegen. Heute stehen 35 bis 45 auf der Weide, und jede einzelne hat einen Namen: Anton, Heidi, Lara, Sarah, Lena, Locke. Der Vater von fast allen Zicklein heißt Taschi.
Unser Hof liegt im Südosten des Oderbruchs, zwischen der B1 nach Küstrin und der B112 nach Frankfurt an der Oder. Alt Tucheband taucht zum ersten Mal in einer Urkunde vom 9. Mai 1336 auf. Vor dem Krieg gehörten rund 120 Hektar dazu, ein Fachwerkhaus und Stallungen aus rotem Klinker bildeten einen Vierseitenhof. Beim Angriff auf die Seelower Höhen wurde der Ort im Februar 1945 fast vollständig zerstört, 1947 entstand an gleicher Stelle ein Siedlerhaus mit angebautem Stall. Darin wohnen wir bis heute.
Was den Krieg überstanden hat, ist der alte Rübenkeller. Darauf haben wir unsere Käseküche und den kleinen Hofladen gebaut. Aus der Milch unserer Ziegen machen wir Frischkäse, Weichkäse, Camembert und Schnittkäse, alles in Handarbeit auf dem Hof. Aus derselben Milch rühren wir Seife. Dazu kommen Wurst und Fleisch von unseren Tieren, das aber nur auf Bestellung.
Unsere Herde besteht vor allem aus Walliser Ziegen, Saanenziegen und Anglo Nubiern. Auf die Walliser sind wir gekommen, weil uns bei der ersten Begegnung ein Walliser Bock nicht mehr losgelassen hat. Diese Ziegen wissen offenbar, wie schön sie sind, selbst ihr Gang ist elegant. Die Tiere sind das ganze Jahr über tagsüber auf der Weide und kommen je nach Wetter in den Stall.
Bienen halten wir seit 2005. Losgegangen ist es mit zwei Völkern, bewusst mit der Buckfastbiene, und dabei sind wir geblieben. Das Oderbruch wird landwirtschaftlich sehr unterschiedlich bestellt, und weil rundherum immer etwas anderes blüht, kommen bei uns jedes Jahr verschiedene Sorten Honig ins Glas.
Neben Ziegen und Bienen leben hier Gänse, Enten, eine Schar Hühner und drei Katzen. Vier Hunde passen auf: die Herdenschutzhündinnen Annabel und Fanny und die Schafspudel Dingo und Luca. Der Schafspudel war einmal der typische Hütehund der Schäfer und ist heute vom Aussterben bedroht. Wir brauchen die Hunde, denn am östlichen Rand Brandenburgs ist der Wolf zurück.
Viele alte Obstbäume auf dem Hof, vor allem Äpfel und Birnen, haben die Wirren der Zeit überstanden. Die zu pflegen und zu erhalten sehen wir als unsere Aufgabe. Direkt am Hof führt der Oderbruchbahn-Radweg vorbei. Wer anhält, setzt sich in unseren Sommergarten, bekommt Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und hört den Kanarienvögeln in der Voliere beim Zwitschern zu.
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Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwochgeschlossen
Donnerstaggeschlossen
Freitag10–18 Uhr
Samstag10–18 Uhr
Sonntag10–18 Uhr
Freitag bis Sonntag ist der Hofladen offen, der Oderbruchbahn-Radweg führt direkt daran vorbei. Kaffee und selbst gebackenen Kuchen gibt es im Sommergarten. Fleisch und Wurst machen wir nur auf Bestellung, schreib uns dafür vorher kurz hier über qweamp, dann liegt es bereit.