Alte Apfelsorten von der Streuobstwiese in Hoppenrade
Standort
📍 Hoppenrade im Löwenberger Land (Oberhavel)
Uckermark & Barnim · 16xxx
frisch dabei
Bald von Apfelhof Wähnert
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Über uns
Den Grundstein für unseren Hof in Hoppenrade legten 1946 die Großeltern meines Mannes. Zwischen 1946 und 1952 pflanzten sie rund 400 Obstbäume, die wir bis heute bewirtschaften. 1954 übernahmen meine Schwiegereltern Gerd und Inge Wähnert den Betrieb und führten ihn als Obstbaubetrieb weiter, auch nach 1960, als die Flächen in LPG Eigentum übergingen. Mit der Wende kam das Aus, danach lagen die Flächen still, und mein Mann und ich haben neben unserer eigentlichen Arbeit versucht, die Streuobstflächen zu erhalten.
Seit dem 1. Juli 2008 führe ich, Susann Wähnert, den Apfelhof selbstständig. Organisiert bin ich im Verbund Ökohöfe, bewirtschaftet wird vom ersten Tag an nach ökologischen Richtlinien. Zum Hof gehören knapp 9 Hektar, davon rund 4 Hektar Streuobstfläche. Auf den etwa 300 erhaltenen alten Bäumen wachsen 34 Apfelsorten, und rund 200 neue Bäume alter Sorten haben wir seither nachgepflanzt. Dazu kommen Birnen, Pflaumen, Kirschen und Pfirsiche, ein halber Hektar Freilandgemüse und zwei Gewächshäuser.
Für uns zählt der Erhalt der Streuobstwiese in ihrer Vielfalt, für den Geschmack und als Lebensraum. Streuobst ist Kulturgut in mehr als 1000 Sorten, das kann kein intensiv angebautes Obst liefern. Unsere Schafe halten das Gras unter den Bäumen kurz und düngen es gleich mit, die Hühner haben das ganze Jahr Auslauf auf den Streuobstflächen, dazu kommen Enten, Gänse und Kaninchen. Ende 2012 haben wir zusammen mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land und der Grünen Liga begonnen, die alte Apfelallee in Hoppenrade wieder mit alten Sorten zu bepflanzen.
Aus unseren Äpfeln pressen wir sortenreine Säfte, zum Beispiel Klarapfel, Kaiser Wilhelm oder Schöner von Boskoop, dazu Streuobstmischungen und Mischungen mit Birne und Quitte. Die Säfte schmecken jedes Jahr ein bisschen anders, je nachdem welche Sorten gerade in die Mischung kommen. Die Bienen sind das Steckenpferd meines Mannes und gehören seit 2010 wieder fest zum Hof: Honig vom Raps, milde Obstblüte, Phacelia und bunte Sommermischungen. In der Küche entstehen außerdem Marmeladen, Gelees und Chutneys aus unserem eigenen Obst.
Unseren Hofladen am Gartenweg findet ihr freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Freitags fährt unsere Grüne Kiste zwei Touren durch Oberhavel, vormittags Richtung Nassenheide, Liebenwalde, Oranienburg, Birkenwerder und Hohen Neuendorf, nachmittags Richtung Gransee, Zehdenick, Himmelpfort, Fürstenberg, Steinförde und Menz. Im Hofladen ergänzt ein zugekauftes Grundsortiment an Bioprodukten unsere eigene Ernte, das Herz bleibt aber das, was hier auf dem Hof wächst. Was davon bei qweamp im Regal steht, stellen wir gerade zusammen. Schreibt uns einfach hier über qweamp, wenn ihr etwas Bestimmtes sucht.
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Freitag10–18 Uhr
Samstag10–14 Uhr
Sonntaggeschlossen
Unser Hofladen am Gartenweg 1 in Hoppenrade hat freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Der Hof ist ein Ort zum Vorbeikommen, große und kleine Neugierige sind willkommen. Fragen gern hier über qweamp.